Turbulente Zeiten

30 Stunden Arbeit als Physiotherapeutin, 12 Stunden Training, 12 Stunden unterwegs im Auto und im Zug, eine Präsentation am Firmenanlass von Urs Märk, sowie die Ehrung in der Gemeinde Wald…

 

 

Die vorletzte Woche war eine dieser intensiven Wochen, spannend, voller Abwechslung, vielen schöne Begegnungen, aber auch sehr fordernd. Ich bin sehr froh, dass ich endlich, nach einer langen Phase mit Krankheiten und den Nachwehen von meinem Sturz in Zermatt wieder voll trainieren kann. Momentan wird mein 50 % Pensum als Physio zwar schleichend immer etwas mehr, sodass es schwierig ist mein Zeitmanagement im Griff zu haben.

 

 

Der Firmenanlass von Urs Märk fand am Sitz der Fifa in Zürich statt. Nach dem Vortrag der Fiva und einer Führung, brachte ich zusammen mit Nick Russi den ca. 60 Zuhörern den OL Sport mit seiner Vielfältigkeit näher. Die Partner von Urs Märk fanden unsere Ausführungen sehr spannend. Sie zeigten grosses Interesse für den OL-Sport.
Für mich war es ein sehr spannender Abend, einen Einblick in die mir unbekannte Welt der Fifa zu erhalten und  mit meiner OL-Begeisterung  die Zuhörer zu packen.

 

 

Am Sonntagabend lud die Gemeinde Wald zur Feier meiner EM und WM Medaillen ein. Die Feier fand umrahmt von Musik in der Turnhalle statt und war für mich das Highlight der letzten Woche. Viele Einwohner von Wald, unzählige Fans, Freunde und Leute aus der Region kamen, um mit mir auf eine gelungene Saison anzustossen. Vielen Dank der Gemeinde, die alles organisiert hat und vielen Dank allen Anwesenden! Vielen Dank den vielen Rednern, die wunderschöne Worte an mich richteten. Das Schild des Judith Wyder Wegs vom Fanklub steht momentan zwar noch vor dem Haus meiner Eltern,… wer weiss, vielleicht bezeichnet es ja schon bald einen Weg in der GemeindeJ Es ist einfach unglaublich, auf so viel Unterstützung zählen zu können.

Letzte Woche weilten wir in Schottland im Trainingslager und schnupperten knapp ein Jahr vor dem nächsten Höhepunkt erstmals schottische OL-Luft. Die WM wird nächsten Sommer in der Region von Aberdeen stattfinden. Ziel dieser Woche war es, wichtige Anhaltspunkte für den Trainingsalltag zu gewinnen sowie viel Motivation für das kommende Jahr nach Hause mitzunehmen. 


Das Gelände in Schottland ist sehr abwechslungsreich und verschieden. Was über alle Geländetypen ähnlich ist, ist der tiefe Boden mit Sümpfen, Erika, Farn sowie die gute Sicht. Das Rennen in den schottischen Wäldern ist extrem anstrengend und ich freute mich jeweils, wennich für kurze Momente auf einem Weg rennen konnte. Vom Technischen her ist ein gutes Verständnis fürs Höhenkurvenbild gefragt sowie eine gute Kompassarbeit gefordert.

 

Nun gilt es diese Erkenntnisse im Wintertraining umzusetzen. Eine spannende Zeit kommt auf mich zu. 


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