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Auf zu neuen Abenteuern

Das Internationale OL-Jahr ist mit dem Weltcup-Finale in Tschechien zu Ende gegangen! Die Tage in Prag waren sehr erfolgreich für mich. Sieg beim Knockout Sprint, Sieg in der Sprint-Staffel und ein dritter Rang im abschliessenden Sprint. 3 Rennen 3 Podestplätze!

Nun ist bei mir in diesen Tagen auch der Entschluss gereift, dass diese Saison meine letzte OL-Saison auf internationalem Niveau war! Nach 10 Jahren OL auf höchstem Level ist genug. Hiermit möchte ich euch mitteilen, dass ich per Ende Saison 2018 den Rücktritt vom Leistungssport im Orientierungslauf geben werde. Ich werde mich nicht mehr für das Schweizer Nationalkader 2019 bewerben.

Mit dem Gewinn von drei EM- und drei WM-Medaillen konnte ich nach der Geburt von Linn ein wunderbares Comeback-Jahr feiern. Der Aufbau hin zu den Wettkämpfen hat super gestimmt und ich konnte mein Potential abrufen. Aktuell habe ich auch eine super Form, und verspüre auch viel Freude beim Laufen mit Karte und Kompass. Und auch das intensive Training, welches  für die Resultate an der Spitze macht mir viel Spass.

 

Ich habe aber in diesem Jahr gemerkt, wie wichtig mir meine Familie ist. Die vielen Trainings- und Wettkampfwochen (dieses Jahr waren es 14) weg von der Familie, meist im Ausland, machen es nicht einfach. 

 

Für den OL-Sport sind die die Trainingsaufenthalte im spezifischen Gelände der Ziel-Wettkämpfe aber unabdingbar. 

 

Rückblickend habe ich im OL an Europa- und Weltmeisterschaften 21 Medaillen gewonnen, davon waren 6 EM-Titel und 5 WM-Titel.

 

Dies war nur möglich durch die Unterstützung vieler Personen im persönlichen Umfeld, auf Clubebene, in den verschiedenen Nachwuchskadern und im Nationalteam.

 

Darum möchte ich mich ganz herzlich bei allen Personen und Institutionen bedanken, welche mich während der ganzen Spitzensportkarriere und auf dem Weg dazu unterstützt haben.

  • Sponsoren: Red Bull, Guggisberg AG, Schär und Trojahn AG, Valiant
  • Ausrüster: Salomon, Suunto, orienteering.chGönner und alle Fanclub-Mitglieder
  • Swiss-Olympic, Sporthilfe
  • Swiss-Orienteering Team, allen voran Vroni König-Salmi, Maja Kunz, Pädi Thoma, Francois Gonon, Christine Lüscher, Matthias Niggli 
  • Clubs: OLG Thun, Göteborg Majorna OK, ST Bern
  • Berner OL-Verband mit dem regionalen Nachwuchskader
  • Zusätzlicher Trainerstab: Thomas Hürzeler, Andrea Binggeli, Fritz Aebi
  • Trainings- und Team Kolleginnen
  • Familie, Eltern und Geschwister, Gabriel und Linn

Der Rücktritt ist ein Rücktritt vom internationalen OL-Parkett, aber kein Rücktritt vom Sport. Ich habe immer noch sehr viel Lust am Training, nur möchte ich dies ganzjährig ortsunabhängig ausführen können.

Ideen für die kommenden Jahre habe ich viele: Im nächsten Jahr stehen z.B. die Berglauf-Europameisterschaften in Zermatt an, der Jungfrau-Marathon reizt mich schon lange, technische Trailrunning-Rennen, Skyraces, Bahnrennen, eigene Laufprojekte, etc. 

Zudem möchte ich mehr Zeit in das Projekt der eigenen Firma (www.indurance.ch) investieren und meine Verbundenheit und Freude am Sport an möglichst viele Personen weiter zu geben.

 

Nun verreisen wir aber zuerst zusammen in die Ferien und werden Zeit gemeinsam geniessen und zusammen in der Natur unterwegs sein. Ich freue mich sehr!

 

Liebe Grüsse 

 

Judith Wyder

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Bronze – Silver – Gold – The story behind!

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European Championships - Let's go!

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Happy new year

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Happy news

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Auf zu neuen Abenteuern

Das Internationale OL-Jahr ist mit dem Weltcup-Finale in Tschechien zu Ende gegangen! Die Tage in Prag waren sehr erfolgreich für mich. Sieg beim Knockout Sprint, Sieg in der Sprint-Staffel und ein dritter Rang im abschliessenden Sprint. 3 Rennen 3 Podestplätze!

Nun ist bei mir in diesen Tagen auch der Entschluss gereift, dass diese Saison meine letzte OL-Saison auf internationalem Niveau war! Nach 10 Jahren OL auf höchstem Level ist genug. Hiermit möchte ich euch mitteilen, dass ich per Ende Saison 2018 den Rücktritt vom Leistungssport im Orientierungslauf geben werde. Ich werde mich nicht mehr für das Schweizer Nationalkader 2019 bewerben.

Mit dem Gewinn von drei EM- und drei WM-Medaillen konnte ich nach der Geburt von Linn ein wunderbares Comeback-Jahr feiern. Der Aufbau hin zu den Wettkämpfen hat super gestimmt und ich konnte mein Potential abrufen. Aktuell habe ich auch eine super Form, und verspüre auch viel Freude beim Laufen mit Karte und Kompass. Und auch das intensive Training, welches  für die Resultate an der Spitze macht mir viel Spass.

 

Ich habe aber in diesem Jahr gemerkt, wie wichtig mir meine Familie ist. Die vielen Trainings- und Wettkampfwochen (dieses Jahr waren es 14) weg von der Familie, meist im Ausland, machen es nicht einfach. 

 

Für den OL-Sport sind die die Trainingsaufenthalte im spezifischen Gelände der Ziel-Wettkämpfe aber unabdingbar. 

 

Rückblickend habe ich im OL an Europa- und Weltmeisterschaften 21 Medaillen gewonnen, davon waren 6 EM-Titel und 5 WM-Titel.

 

Dies war nur möglich durch die Unterstützung vieler Personen im persönlichen Umfeld, auf Clubebene, in den verschiedenen Nachwuchskadern und im Nationalteam.

 

Darum möchte ich mich ganz herzlich bei allen Personen und Institutionen bedanken, welche mich während der ganzen Spitzensportkarriere und auf dem Weg dazu unterstützt haben.

  • Sponsoren: Red Bull, Guggisberg AG, Schär und Trojahn AG, Valiant
  • Ausrüster: Salomon, Suunto, orienteering.chGönner und alle Fanclub-Mitglieder
  • Swiss-Olympic, Sporthilfe
  • Swiss-Orienteering Team, allen voran Vroni König-Salmi, Maja Kunz, Pädi Thoma, Francois Gonon, Christine Lüscher, Matthias Niggli 
  • Clubs: OLG Thun, Göteborg Majorna OK, ST Bern
  • Berner OL-Verband mit dem regionalen Nachwuchskader
  • Zusätzlicher Trainerstab: Thomas Hürzeler, Andrea Binggeli, Fritz Aebi
  • Trainings- und Team Kolleginnen
  • Familie, Eltern und Geschwister, Gabriel und Linn

Der Rücktritt ist ein Rücktritt vom internationalen OL-Parkett, aber kein Rücktritt vom Sport. Ich habe immer noch sehr viel Lust am Training, nur möchte ich dies ganzjährig ortsunabhängig ausführen können.

Ideen für die kommenden Jahre habe ich viele: Im nächsten Jahr stehen z.B. die Berglauf-Europameisterschaften in Zermatt an, der Jungfrau-Marathon reizt mich schon lange, technische Trailrunning-Rennen, Skyraces, Bahnrennen, eigene Laufprojekte, etc. 

Zudem möchte ich mehr Zeit in das Projekt der eigenen Firma (www.indurance.ch) investieren und meine Verbundenheit und Freude am Sport an möglichst viele Personen weiter zu geben.

 

Nun verreisen wir aber zuerst zusammen in die Ferien und werden Zeit gemeinsam geniessen und zusammen in der Natur unterwegs sein. Ich freue mich sehr!

 

Liebe Grüsse 

 

Judith Wyder

WM 2011 - Frankreich: Im dritten Jahr Elite meine erste WM überhaupt. Und es hat gleich für eine Bronze Medaille gereicht auf einer sehr anspruchsvollen Mitteldistanz auf der Karte La Féclaz.
WM 2011 - Frankreich: Im dritten Jahr Elite meine erste WM überhaupt. Und es hat gleich für eine Bronze Medaille gereicht auf einer sehr anspruchsvollen Mitteldistanz auf der Karte La Féclaz.
2012 OL WM Schweiz - erster Weltmeistertitel in der Staffel mit Ines Brodmann und Simone Niggli in Lausanne.
2012 OL WM Schweiz - erster Weltmeistertitel in der Staffel mit Ines Brodmann und Simone Niggli in Lausanne.
2014 - EM in Portugal. Eine unglaubliche Woche. Nachdem ich in der Middlequali gescheitert war, habe ich den Sprint, die Langdistanz und zusammen mit Julia Jakob und Sabine Hauswirth die Staffel gewonnen.
2014 - EM in Portugal. Eine unglaubliche Woche. Nachdem ich in der Middlequali gescheitert war, habe ich den Sprint, die Langdistanz und zusammen mit Julia Jakob und Sabine Hauswirth die Staffel gewonnen.
2014 - WM in Italien mit Sprint in Venedig. Es war wunderschön diesen Sprint gewinnen zu dürfen.
2014 - WM in Italien mit Sprint in Venedig. Es war wunderschön diesen Sprint gewinnen zu dürfen.
2014 - WM Italien - Emotionen beim Sieg an der ersten Sprintstaffel in der Geschichte der OL-WM
2014 - WM Italien - Emotionen beim Sieg an der ersten Sprintstaffel in der Geschichte der OL-WM
... in Trento zusammen mit Martin Hubmann, Rahel Rüdlinger (Friederich) und Matthias Kyburz
... in Trento zusammen mit Martin Hubmann, Rahel Rüdlinger (Friederich) und Matthias Kyburz
2014 - WM Italien Staffelsieg mit Sara Hertner (Lüscher)  und Sabine Hauswirth
2014 - WM Italien Staffelsieg mit Sara Hertner (Lüscher) und Sabine Hauswirth
Das Jahr 2014 war das erfolgreichste Jahr mit 3 EM-Gold und 3 WM-Gold-Medaillien
Das Jahr 2014 war das erfolgreichste Jahr mit 3 EM-Gold und 3 WM-Gold-Medaillien
2014 - Gesamtweltcup Podest. Mit diesen 2 Damen Tove Alexandersson und Maja Alm standen wir oft zu dritt auf dem Podium, immer wieder in einer anderen Reihenfolge.
2014 - Gesamtweltcup Podest. Mit diesen 2 Damen Tove Alexandersson und Maja Alm standen wir oft zu dritt auf dem Podium, immer wieder in einer anderen Reihenfolge.
2016 - WM Schweden. Für die Vorbereitung der WM in Schweden sind wir 8 Monate nach Göteborg gezogen. Dort konnte ich mich mit meinem OL Club Göteborg Majorna OK optimal auf die Titelkämpfe vorbereiten.
2016 - WM Schweden. Für die Vorbereitung der WM in Schweden sind wir 8 Monate nach Göteborg gezogen. Dort konnte ich mich mit meinem OL Club Göteborg Majorna OK optimal auf die Titelkämpfe vorbereiten.
2016 - WM Schweden. Ich liebte es immer in den Staffeln zu laufen und für das Team alles zu geben. Hier Sprintstaffelübergabe Schlussstrecke.
2016 - WM Schweden. Ich liebte es immer in den Staffeln zu laufen und für das Team alles zu geben. Hier Sprintstaffelübergabe Schlussstrecke.
Hier ein Bild beim Sprint Silberlauf
Hier ein Bild beim Sprint Silberlauf
Während der letzten Jahre, war das Weltcup-Finale oft in der Schweiz. Und meistens auch sehr erfolgreich! Zuletzt 2016 in Aarau mit 3 Starts und 3 Siegen.
Während der letzten Jahre, war das Weltcup-Finale oft in der Schweiz. Und meistens auch sehr erfolgreich! Zuletzt 2016 in Aarau mit 3 Starts und 3 Siegen.
Das Jahr 2017 war mein Schwangerschaftspausejahr. Im Dezember 2017 kam unsere kleine Linn zur Welt.
Das Jahr 2017 war mein Schwangerschaftspausejahr. Im Dezember 2017 kam unsere kleine Linn zur Welt.
2018 - EM Schweiz - Ein wunderbares Comeback Jahr ist hat im Mai bei der Heim EM seinen Lauf genommen! 3 Starts, 2 Goldmedaillen, 1 Silbermedaille. Danke Schweizer Fans für euren Support!
2018 - EM Schweiz - Ein wunderbares Comeback Jahr ist hat im Mai bei der Heim EM seinen Lauf genommen! 3 Starts, 2 Goldmedaillen, 1 Silbermedaille. Danke Schweizer Fans für euren Support!
2018 - WM Lettland. Nach dem Gold mit der Damenstaffel an der EM doppelten wir an der WM in Lettland nach. Danke Elena Roos und Julia Jakob!
2018 - WM Lettland. Nach dem Gold mit der Damenstaffel an der EM doppelten wir an der WM in Lettland nach. Danke Elena Roos und Julia Jakob!

Bronze – Silver – Gold – The story behind!

What a week! Four starts, three medals and an 8th place are more than satisfying!

 

The post-WOC depression has caught me but looking back to the week in Latvia makes me smile. It has been a tough and emotional week in many ways. What I will remember the most is the great team spirit through the week, the amazing Swiss fans and my family covering my back.

First of all I want to thank all my sponsors, Redbull, Valiant, Guggisberg AG, Schär und Trojahn AG, orienteering.ch, Swipala, Salomon and the Judith Wyder Fanclub.

Thanks to the team of Swiss Orienteering with special thanks to Vroni König-Salmi, Francois Gonon, Christine Lüscher-Fogtmann, Peter Züst, and Pascal Knobel.

 

Finally, thanks to Martin Kumm and Thomas Hürzeler for getting me back in shape.

The week started off with a great package of Sprint races (Qualification and Final) in the centre of the old town of Riga. Shortly after 9 o'clock, I started into the streets of Riga to qualify for the afternoon's race. I managed to do an excellent sprint performance and was looking forward to the Final. 

Warming up with the view of the Dome of Riga and over the river Daugava made me think to my first individual WOC medal in Venice. Therefore, I was very motivated and happy to start the race and give my very best. I started fast and stable although I was very stressed about all the tourists and the paving stones, making reading the map very challenging. Unfortunately, I missed one passage and fell because of the wet and slippery roads in the very last part of the race. When running to the finish, I was not happy with my performance. To hear that I was third was almost a little weird. Of course, I was very happy and thankful to win another medal and to be back at the top.

 

After a short night, it was time to get nervous again. The start of the Sprint Relay came closer and closer, and I was as excited as a little child. My teammates Elena, Florian and Fabian did a great job. They sent me out onto the last leg in 4th position, just in touch with the second place and about 40 seconds behind Sweden. As always, I started fast and already at the second control I was in second position. It felt amazing to dash through those streets and push for a great team result. Halfway through, I saw Sweden for the first time. Of course, I was imagining to catch the Swedish runner, but I had to tell myself over and over again, to orientate properly. I succeeded very well and could secure a second place behind outstanding Sweden.

 

The upcoming days were probably the most difficult days at a WOC ever. After a terrible night of Linn, we had to go to the hospital in Riga. Linn got diagnosed acute bronchitis, so we had to stay at the hospital for the upcoming days. Luckily her condition soon stabilised, and I went back to the team on Tuesday evening, while Gabriel stayed in hospital with Linn.

For this reason, the day of the Relay was very emotional and tough in all matters. Gabriel supported me from the hospital at all times and always cared about our little Linn. My teammates encouraged me all the way! Thanks, Flying Swiss Girls!

We were well prepared, but all three of us faced with a different challenge. To see Elena and Julia perform that well motivated me to fight until the end. I was sent out in second position just about 10 seconds behind Swedish Tove Alexandersson.

Nothing new to me, but again I started fast and was able to close the gap to Sweden at the first control already. I made my own route choices and was happy to realize, being in front at the arena passage. After a minor mistake, Tove caught up with me again, and we relaunched the race. At the final uphill, I hesitated shortly (to make sure I was running up the right valley), and Sweden got a 10-meter lead. Although only a few easier controls were left, I tried to push hard! And then on the second last control, Tove hesitated just a second, I sneaked by and pushed as hard as I could and was so relieved to finally cross the finish line with the Swiss girls! To win Gold at the World Championships with the same team as we won the European Championships feels amazing. I am still smiling when thinking back!

 

After another rest day, it was time for the Long distance. Over the last months, I was training hard for this race, and my ambitions were high. But somehow, I couldn’t fight that day. My energy level was too low, and I did some bad route choices and mistakes. To become 8th in the end was still a very solid and good ending of a fantastic week!

 

I am so thankful for all the support, crossed fingers I received, which made it possible to run the World Championships on this top level. It's even more thrilling to achieve this only 8 months after giving birth to our little Linn! Without you, I could not have accomplished all this! I am now taking some days off before I will focus on the World Cup in Norway and Czech Rebublic.

See you again soon! 

European Championships - Let's go!

(EN version below)

 

Und nun sind sie schon da die OL-Europameisterschaften im Tessin! Die Zeit verging unglaublich schnell! Vor rund 1.5 Jahren habe ich meinen letzten internationalen Wettkampf beim Weltcup Finale in Aarau absolviert! Es war ein super erfolgreiches Wochenende. Und nun nach einem Jahr Babypause bin ich nun wieder da! Ich freue mich sehr auf die Herausforderung Europameisterschaften im eigenen Land! Es ist immer ganz speziell vor heimischem Publikum zu laufen! 5 Monate nach der Geburt von Linn ist meine physische Form zwar noch nicht dort wo sie war, dennoch bin ich sehr zufrieden wo ich zur Zeit stehe.

 

Ich werde in 2 Disziplinen am Start sein:

 

6. Mai: Sprint

Die letzten 2 Europameisterschaften 2014/2016 konnte ich den Titel in dieser Disziplin gewinnen und bin als Titelverteidigerin am Start. Wie weit nach vorne es dieses Jahr reicht, werden wir sehen. Ein Top 10 Platz oder ein Diplom sind für mich auf jeden Fall schon sehr gute Ergebnisse.

Die Qualifikation findet in Bellinzona statt, das Finale am Nachmittag ab 16:00 Uhr in Mendriso.

 

10. Mai: Mixed Relay

Der erste meiner zwei Staffeleinsätze. Mit der Sprint-Staffel haben wir Schweizer schon immer super Resultate erzielt! Zusammen mit Elena Roos, Florian Howald und Martin Hubmann wollen wir auch in diesem Jahr um die Medaillen mitreden. Los geht's ab 17:00 in Tesserete.

 

13. Mai: Relay

Die Waldstaffel, das letzte grosse Highlight für mich an dieser Europameisterschaft. Mit dem grossartigen Schweizer Frauenteam wollen wir auch diese Jahr zeigen was wir drauf haben. Die Teamzusammenstellung wird in der Woche der Meisterschaft bekanntgegeben. Los geht's ab 14:00 Uhr in Tesserete.

 

Fanen vor Ort oder zu Hause am TV

Ich und das ganze Schweizer Team freuen sich auf lautstarke Unterstützung vor Ort in den Wettkampfarenen. Die Auffahrtswoche und die Feiertage ermöglichen es, ohne Freitage einen Abstecher in die Sonnenstube Tessin zu machen! :-)

Und falls du lieber zu Hause bleibst, SRF Info und SRF 2 übertragen alle Disziplinen bei welchen ich am Start stehe live. Über den IOF Livestream hast du die Möglichkeit die Wettkämpfe per Livevideo und GPS-Tracking auf der ganzen Welt zu sehen: https://liveorienteering.com/#/event?id=5147

 

Weitere Informationen zur EM und über das gesamte Schweizer Team gibt es auf: http://www.eoc2018.ch und https://www.swiss-orienteering.ch/

 

EN Version.

And now they are already here the European O Championships in Ticino! Time passed incredibly fast! About 1.5 years ago I did my last international competition at the World Cup Final in Aarau! It was a super successful weekend. And now, after a year of baby break, I'm back! I am very much looking forward to the challenge of these Championships in my own country! It is always very special to run in front of a home audience! 5 months after the birth of Linn my physical shape is not yet where it was, but I am very satisfied where I am at the moment.

 

I'll be at the start three times: 

 

May 6th: Sprint

The last 2 European Championships 2014/2016 I won the title in this discipline and am competing as defending champion. We'll see how far ahead it goes this year. A Top 10 place or a diploma are for me in any case already very good results.

The qualification takes place in Bellinzona, the final in the afternoon from 16:00 o'clock in Mendriso.

 

May 10th: Mixed Relay

The first of my two relays. With the Sprint Relay we Swiss have always achieved great results! Together with Elena Roos, Florian Howald and Martin Hubmann we want to participate for the medals this year as well. Let's start at 17:00 in Tesserete.

 

May 13th: Relay

The Forest Relay is the last big highlight for me at this European Championships. With the great Swiss women's team we want to show what we are capable of this year as well. The team composition will be announced in the week of the championship. It starts at 14:00 o'clock in Tesserete.

 

Fans on site or at home on TV

I and the whole Swiss team are looking forward to strong local support in the competition arenas. The week of the ascent and the holidays make it possible to make a detour to the sunny Ticino without the need of free days! :-)

And if you prefer to stay at home, SRF Info and SRF 2 will broadcast all the disciplines I'm competing in live. Via the IOF Livestream you have the possibility to watch the competitions via live video and GPS-Tracking all over the world: https://liveorienteering.com/#/event?id=5147

 

Further information about the European Championship and the entire Swiss team can be found at: http://www.eoc2018.ch and https://www.swiss-orienteering.ch/


Frohe Festtage

Ich wünsche allen Partnern, Freunden und meiner Familie eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit. Geniesst es und "rutscht" gut ins Neue Jahr. 

Trainingslager im Jura

In den nächsten Tagen reise ich zusammen mit einigen Trainingskollegen und Kolleginnen nach La Chaux du Milieu, um bei guten Schneeverhältnisen auf meine Langlaufkilometer zu kommen.

 

Bald findet Ihr dazu unter der Rubrik "Bilder" aktuelle Eindrücke vom Jura. 

 


8 harte Trainingstage in La Chaux-du-Milieu

Bei wunderschönen Bedingungen startete ich am Montag in La Chaux-du-Milieu in meinen ersten harten Trainingsblock nach der Saisonpause. Zwar waren die Schneebedingungen gerade „tout just“ um auf die Skis zu gehen, das Wetter konnte aber nicht besser sein. Neben ca. 200 km auf den Langlaufskis konnte ich auch auf dem Velo (Rolle), im Wasser (Aquajogging) und in der Halle trainieren. Ein Höhepunkt war die Tour am Mittwoch auf den Tête de Ran. Mit Sämi Hürzeler, Bee Roth und Gabriel Lombriser. Das Tempo war von Beginn weg hoch angeschlagen und die Steigung wollte einfach nicht aufhören. Ich fand es etwas „speziell“, im Gelände vom diesjährigen Weltcuplauf Langlaufen zu gehen. Nach dem ich im September keinen zufriedenstellenden Lauf hatte, finde ich es umso schöner bei solchen Trainings durch die OL-Wälder die ganze Saison 2011 Revue passieren zu lassen. Die schöne Landschaft und die abwechslungsreiche Loipe machten die Tour zu einem Highlight. Nach dem langen Schlussanstieg auf den Tête de Ran (wobei ich mich wie einer dieser Langläufer bei der Tour de Ski bei ihrem Schlussaufstieg vorkam) stärkten wir uns mit Rösti und Kaffee. Das Zurücklaufen war nochmals eine wunderschöne Angelegenheit mit schönster Aussicht über die ganze Alpenkette und schönen Abfahrten. Der Schlussaufstieg von Les Ponts-de-Martel hinauf zur Grande Joux hatte es nochmals in sich. Doch die schöne Abendstimmung mit Sonnenuntergang belohnte auch diese Anstrengung. Richtig toll war dann die fast schön nächtliche Unihockeypartie. „Das fägt äbe scho J“.Seit drei Wochen kann ich aufgrund starker Knieschmerzen nicht mehr Laufen. Ich habe das Lauftraining (ausser beim Unihockeytraining, wo ich keine Schmerzen hatte) vollkommen ausgelassen. Damit erhoffe ich mir die schnellstmögliche Heilung. Am Freitag machte ich mit Carmen Minder eine kurze Lauftour, um mein Knie wieder einmal zu testen. Leider musste ich das Training nach 30 Min. abbrechen. Die folgenden Trainings machte ich wieder alternativ.Am 29.12.2011 konnten wir für einmal ein Aquajoggingtraining machen, wobei wir fast vier Bahnen im Hallenbad in Couvet im Val de Travers zur Verfügung hatten. Ich bin es mir sonst gewohnt, dass es jeweils sehr eng ist und mich bei dem Intervall die Personen rund herum ganz genau beobachten. Zusammen mit Jennie, Reni, Steffi und Bebbi hatten wir genügend Platz, um so richtig Gas zu geben. Ich spürte die Beine also nicht schlecht vor lauter Laktat.Die Tage vergingen im Flug. Neben viel Training war es immer schön, die Abende mit Spielen und gemütlichem Beisammensein zu verbringen.Am 31.12.2011 liess ich ein weiteres Mal das erfolgreiche Jahr Revue passieren. Sportlich, beruflich und auch in der Liebe gab es sehr viele schöne Momente. Die WM in Frankreich war sicher der bisher schönste sportliche Erfolg. Die geschriebene Bachelorarbeit und die bestandenen Prüfungen waren ein wichtiger Meilenstein in meiner beruflichen Laufbahn.Die geplante Abschlusstour nach Le Cernets konnten wir aufgrund schlechter Spuren und starkem Regen und Wind nicht machen. Statt dessen fuhren Bettina Aebi und ich ins Hallenbad, um erneut ein sehr hartes Intervall im Wasser zu absolvieren. Umso schöner war die anschliessene Sauna. Caroline Cejka und ich schlossen das Trainingsjahr am Abend mit Velorollentraining und dem dazu passenden Film ab.La Chaux-du-Milieu bot eine sehr gute und umfangreiche Trainingswoche. Es machte Spass das Jahr so abzurunden und mit ganz vielen verschiedenen Trainingskollegen zu trainieren.Hier den Links zu den Fotos.

 Datum

Morgen

Nachmittag

Abend

26.12.

 

 

80min Klassisch

20min Rumpf

Stretching

27.12.

 

 

110min Skating

 

80min Klassisch

Stretching

28.12.

 

105min Skating

120min Skating

70min Unihockey

Stretching

29.12

70min Aquajogging (Intensiv 2x4`,3x3`, 4x2`, 5x1`)

60min LL Klassisch

Stretching

30.12

30min Laufen

40min Rumpfkrafttraining

10min Fussgymnastik und Stretching

55min Velo (Rolle)

Stretching

31.12

70min Aquajogging (Intensiv 4x3`,5x2`, 6x1`)

 45min Velo (Rolle)

10min Rumpfkraft

Stretching

01.01.2012

Ruhetag

 

Stretching

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Kaderzusammenzug in Arosa – etwas anders

Gantrisch 8.1.2012
Gantrisch 8.1.2012

Von Freitag bis Samstag war  ein Weekend in Arosa geplant, nach einem OL- Training in Chur sollten wir am Samstag den Swiss Snow Run laufen.  Am Sonntag war ein Aquajoggingkurs mit Anette Kintschi geplant.

 

Da ich immer noch nicht rennen darf, war ich am Freitagmorgen erneut im Gantrisch. Das Wetter war sehr kalt, stürmisch und auch etwas neblig. Mit der tollen Begleitung von Bettina Aebi war es trotzdem sehr schön. Wir
trainierten 1.50 h in den verschneiten Bergen und reisten anschliessend direkt nach Arosa. Aufgrund hoher Lawinengefahr und fast 3 Meter Schnee wurde der Snow Run abgesagt. Die Trainer organisierten gute Alternativen. Mit vier anderen Frauen machte ich ein Aquajoggingtraining in Chur. Am Nachmittag stand ein kurzes Spinningtraining mit etwas Rumpfkraft und viel Dehnen auf dem Programm. Wegen dem vielen Schnee reisten wir schon am Samstagabend wieder nach Hause.

Die Rutschpartie heute Morgen in den Gantrisch  bei verschneiten Strassen war perfekt. Das zweistündige Klassischtraining mit Kaderkolleginnen war sehr qualitativ und genau die richtige Alternative fürs eigentlich vorgesehene Aquajogging. Nun steht eine Woche Alltag vor der Türe, bevor ich am 16.1 hoffentlich am Effretiker OL starten kann und am 18.1.2012 nach Gran Canaria abreise.


Sonne und 20°C im Trainingslager in Gran Canaria

Cruz Grande
Cruz Grande

UiUiui… War das ein Kampf heute Morgen aufs Rennvelo zu steigen. Meine Beine fühlten sich schwer an und wollten einfach keine kraftvollen Umdrehungen machen. Die ersten vier Tage hier in Gran Canaria waren gefüllt mit harten Trainings und vielen Höhenmetern. Geplant war eine 80km Runde mit Gabriel. Zuerst 20km flach am Meer entlang Richtung Las Palmas, dann 20km hinauf in die Berge nach Santa Lucia und San Bartolomé und abschliessend 20km runter nach Maspalomas. Die Strassen hier in Gran Canaria sind im allgemeinen super, doch der Aufstieg nach Santa Lucia war alles andere als angenehm zum fahren, der Belag war sehr grob und hatte viele Löcher. Eine zusätzliche Strapaze für meine Beine. Das heutige Training war vor allem ein Training für den Kopf. Es war von Beginn weg hart und blieb es auch. Normalerweise kann ich ein solches Training gut durchziehen, doch wenn es 3.40h dauert braucht es nochmals mehr Überwindung.

 

Geschafft ist geschafft! Unten angekommen war ich auch extrem geschafft und gönnte mir einen langen Nachmittagsschlaf vor dem abendlichen Jogging.

Stauseerunde mit Caroline und Ines
Stauseerunde mit Caroline und Ines

Wieso ich eigentlich diesen Muskelkater habe? Meine ersten Lauftrainings und vor allem die langen Rennvelotraininings machten sich bemerkbar.

 

Seit November konnte ich kein regelmässiges Lauftraining mehr absolvieren. Mit dem Ziel, in Gran Canaria wieder einsteigen zu können fuhr ich am 18.1.2012 in den Süden. Beim ersten Training erlebte ich einen herben Rückschlag. Nach 45 Minuten musste ich abbrechen und zum Hotel Maspalomas Lago zurück spazieren. Somit war für mich klar, dass ich mich mit wenig laufen zufrieden geben muss. Jeden Tag 30 Minuten zeigte sich als gute Lösung. Ich kann also nicht wie geplant den Schwerpunkt auf das Laufen setzten. Das Training hier in Gran Canaria läuft aber trotzdem gut und das Rennvelofahren macht mir irgendwie auch recht Spass.

Gestern machte ich mein erstes schnelles Laufttraining seit zwei Monaten. Nach einem kurzen Einlaufen (10min) warteten 3x (4x90“) auf Caroline Cejka, Anina Hirzel und mich. Das Training ging gut und ich konnte alle Belastungen in einem Schnitt von 3.30km/h machen. Es war eine grosse Erlösung, dass ich dieses schnelle Training ohne Schmerzen absolvieren konnte. Mit dem Sprung- und Krafttraining am Nachmittag konnte ich einen zusätzlichen Trainingsreiz setzen.

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Bad news...

MRI Knie rechts 9.2.2012
MRI Knie rechts 9.2.2012

Heute hatte ich erneut einen Termin beim Arzt. Mit einem MRI wollten wir Klarheit im Bezug auf mein Knie und natürlich auch das Okey fürs Lauftraining nächste Woche im Nationalkader Trainingslager in Portugal.

Mein Knie hat in den Jahren als OL- Läuferin stark gelitten. Neben einer Entzündung des Sehenansatzes vom M. Tensor fascia latae ((lat. für „(Ober)Schenkelbindenspanner“) wurden knöcherne Veränderungen des Femurknochens (Oberschenkelknochen), sowie eine laterale Plica (Kniefalte) dianostiziert.

 

 

Mich stimmen diese Diagnosen nachdenklich… - Kann ich bald wieder wie gewohnt trainieren?-Trotz allem bin ich froh, dass die Minisken intakt sind und auch an den Knorpelmassen nichts beschädigt ist.

Ich werde die Befunde nun ausgedehnt mit meinem Sportarzt Peter Züst besprechen und einen langfristigen Plan aufstellen.

Für Portugal ist es mein Ziel, ein OL- Training pro Tag zu machen. Ansonsten werde ich viel auf dem Velo trainieren und hoffentlich auch ein Hallenbad finden für ein qualitativ gutes „Deep water running“.


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Trainingslager in Portugal und Arbeitsbeginn im Insel Respiratory

Das einwöchige intensive OL- Trainingslager mit dem Schweizer Nationalkader war in vielen Belangen ein Aufsteller. Weil ich schon lange kein OL mehr gemacht habe, war ich richtig hungrig auf qualitativ gute OL-Trainings in Portugal.

Wir waren die ersten vier Tage in Cuiaios, wo ich schon letztes Jahr mit meinem Klub Göteborg Majorna im Trainingslager war. Das Gelände ist dort geprägt von Sanddünen, flachen Hügelzügen und Mulden und ist meist gut belaufbar. Ich konnte meinen Plan, ein OL Training pro Tag durchziehen und bekam bei den Velotrainings Gesellschaft von Bettina und Sophie.

Für die letzten Tage des Trainingslagers reisten wir in die Berge, nach Viseu. Das Gelände war zwar meist gut belaufbar, war aber wegen der steilen Hügel geprägt mit grossen Steinformationen wesentlich härter als das Strandgelände. Die Challange war, durch die Grün (Dornen und Ginsterbüsche) zu surfen und die optimalen (Mikro-) Routenwahlen zu treffen. Neben vielen extensiven Trainings hatten wir auch ein Staffeltraining im Strandgelände, sowie einen Sprint und einen Mitteldistanz Jagdstart. Abschliessend fanden die POM Wettkämpfe statt. Ich stand am Langdistanzrennen und am Nachtsprint am Start. Um mein Knie zu schonen, lief ich nicht die ganze Langdistanz und lief am Abend den Sprint im Mitteltempo.

Ich weiss, es gibt technisch und physisch noch viel zu machen. Ich bin aber wieder auf dem richtigen Weg. Die Cross SM in zwei Wochen wird eine erste Standortbestimmung im physischen Bereich sein.

Gelände Cuiaios
Gelände Cuiaios
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Harte Woche

Letzte Woche habe ich eine intensive Trainingswoche auf dem Programm gehabt. Ein sogenannter „Motorenblock“ mit vielen schnellen Einheiten in kurzer Zeit soll einen Schub bringen. Meine Woche war geplant mit 8 schnellen Trainings in 5 Tagen. Gestartet habe ich die Woche am Sonntagnachmittag mit der Cross-SM in Näfels. Ich mag Cross Wettkämpfe nicht besonders. Ich kann mich nur schlecht motivieren und quälen kann ich mich auch überhaupt nicht so wie im OL. Trotzdem gebe ich mir immer wieder einen Ruck und laufe die Cross-SM als hartes Training. Der Wettkampf verlief nicht nach Wunsch, da ich schon früh mit meinen Schmerzen am Knie zu kämpfen hatte. Schön war es, dass wir mit dem STB-Team die Mannschaftswertung nun schon das zweite Jahr hinter einander für uns entscheiden konnten. Zusammen mit Sabine Hauswirth, Seline Stalder und Helena Jansson gewannen wir Gold.

OL Training Guntelsey
OL Training Guntelsey

Am Montagmorgen war ich dementsprechend müde. Ich war froh, dass mich Gabriel beim Intervall begleitete. 2x(13x30sek) mit 30 Sekunden Trabpause standen auf dem Programm. Am Abend lief ich 4x4min bis auf den Berner Hausberg Gurten.
Das vierte Intervall machte ich wegen der Knieschmerzen im Wasser, (10x2min mit 1min Trabpause,resp. lockeres Wassertreten). Am Abend begleitete mich Sabine auf die Münstertreppe für eine Session hochintensive Treppenläufe. Beim fünften Intervall in drei Tagen fühlte ich mich zwar muskulär müde, konnte aber noch einmal richtig Gas geben.

Ende Woche konnte ich noch drei sehr qualitative OL Trainings machen. Am Freitag hatten wir ein Mitteldistanz NLZ Training in der Guntelsey. Am Sonntag lief ich am Morgen in Buchs einen Regionalen OL und am Nachmittag ein super organisiertes Sprinttraining von Chrigi Hohl in Aarau.

 

Diese Woche steht nun eine etwas ruhigere Woche an mit vielen OL Trainings. Nächsten Montag folgt dann der Laufbandtest .

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Silber an der Nacht-OL SM

Drittes Mal gilt… Nach dem ich die letzten zwei Jahre stark mit den Tücken des Nacht-OLs zu kämpfen hatte, gewann ich bei meiner dritten Nacht-OL SM bei der Elite (vierte Nacht-OL SM überhaupt) meine erste Medaille in dieser Disziplin.

Der Bahnleger versprach eine administrativ sehr schwierige Bahn. wobei das Tempo im gut belaufbaren Wald sehr hoch gehalten werden könne. Ich reiste mit viel Respekt und etwas Nervosität an die SM. Einerseits war es mein erster OL- Wettkampf seit Oktober 2011 und andererseits war ich im NLZ Training am Freitag mit den Schwierigkeiten der Schlaufen- und Schmetterlinge (Gabelungssysteme) konfrontiert worden. Eine SM im Nieselbergwald, oberhalb von Wil zu laufen, wo meine Mutter als Kind gespielt und Holz gesammelt und auch die ersten OL Erfahrungen gesammelt hat, war eine besondere Motivation.

NOM Start
NOM Start
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April, April der macht was er will….

Blick aus dem Fenster in Prémanon
Blick aus dem Fenster in Prémanon

Ein sehr intensiver Monat wird in einer Woche mit den Selektionsläufen für die EM zu Ende gehen. Es stehen drei Testwettkämpfe an. Die Langdistanz findet am Mittwoch 25.4. im Foret de fermes und die zwei anderen am Wochenende anlässlich der Mitteldistanz- SM und des Sprints in Ascona statt. Ich freue mich auf technisch anspruchsvolle und physisch harte Wettkämpfe in zwei ganz verschiedenen Geländetypen, die ganz andere Anforderungen stellen. Mein Fokus liegt bei allen Distanzen ganz klar auf den technischen Abläufen und gilt vor allem dem genauen Kartenlesen auf den Routen und im Postenraum.

 

Neben zwei Trainingslagern mit dem Nationalteam in Huttwil und im Jura fanden diesen Monat auch nationale Wettkämpfe in Lotzwil, Andelfingen und im Cholfirst statt.

Die Schwerpunkte der technischen Trainings im Mittelland lagen vor allem bei meiner Kompasstechnik und den Routenwahlen. Obwohl ich ja schon immer im Mittelland trainiere, habe ich bis anhin meine Technik nicht so ins Detail hinterfragt und verfeinert. Zwar waren die Dornen  zum Beispiel im „Langenthal Ost“ noch nicht so hoch wie sie im Sommer sein werden.

Im zweiten Trainingslager im Jura legte ich den Schwerpunkt auf das Wechseln zwischen Höhenkurvenbild erkennen und nutzen und den Kompass konsequent einsetzen. Das Juragelände gefällt mir sehr gut und darum bereitet es mir immer grossen Spass durch diese Wälder zu rennen. Einziger negativer Punkt war, dass uns der April einen Strich durch die Rechnung machte. Die Wälder um Prémanon (französischer Jura) waren stark verschneit. Dies hatte zur Folge, dass wir mehrere Gelände nicht benutzen konnten, sowie die Hände und Füsse einige Male nicht mehr warm werden wollten. Ich bin froh, findet die WM im Juli statt! J

 

Für die WM werden beide Geländetypen relevant sein. An der Langdistanz und in der Staffel wird uns das Mittellandgelände fordern. Die Mitteldistanz wird im Juragelände stattfinden.

Ich werde voraussichtlich nach der EM erneut nach Prémanon fahren und über Pfingsten einige Trainings in der Region von Les Rousses machen. Dann hoffentlich ganz sicher ohne Schnee J

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Testläufe done, European Championships next

Photo: Sacha Rhyner
Photo: Sacha Rhyner

Und schon stehen wir wieder mitten in der Saison. Mit der Selektion für die EM habe ich eine erste Hürde gut übersprungen und freue mich nun auf die Meisterschaften in meiner „Wahl- Heimat“.

Die Langdistanz am letzen Mittwoch gestaltete sich für mich mit ihren 13.2 km und 220 Meter Steigung als eine grosse Herausforderung. Ich hatte während dem Lauf nicht wie befürchtet mit meiner physischen Verfassung zu kämpfen sondern mit meiner Gedankenkontrolle auf den langen Wegstrecken. Ich konnte mich jeweils schnell für eine Route entscheiden, fand es dann aber schwierig, diese schnörkelfrei und schnell zu laufen. Mit dem 5. Rang war ich schliesslich zufrieden, war es doch vor 5 Monaten, als ich das letzte Mal einen OL über 70 Minuten gelaufen war.

 

Rangliste Lang 

 

Am Samstag lief ich im schönen Tessiner Wald Arcegno die Mittel- SM. Ich startete sehr gut ins Rennen und konnte bis zum 10 Posten einen ausgezeichneten Flow und eine sehr gute Konzentration erreichen. Mir gelang es leider nicht, das Tempo und die Technik an die folgenden längeren Abschnitte anzupassen und so war ich bis im Ziel immer etwas im Hintertreffen. Mit dem 7. Rang (5. Rang SM) bin ich nicht zufrieden. Positiv ist aber, dass ich im Start- und Mittelteil sowohl technische wie physische ein gutes Gefühl hatte. Ich nehme sehr viel Positives aus diesem Lauf und bemühe mich den technisch- physischen Wechsel im nächsten Mittelwettkampf bewusster zu machen.

 

Rangliste Mittel SM

 

Für ein Mal waren die technischen Aufgaben im Sprint in Ascona für mich nicht die grösste Herausforderung. Es regnete in Strömen und die Strassen waren sehr glitschig. Ich wollte also nichts riskieren und drückte nur dort aufs Tempo wo ich keine Leute sah und ich nicht gerade um eine Ecke laufen musste. Dies gelang mir recht gut und so kann ich mit dem 3. Rang am Testlauf Sprint auch zufrieden sein.

 

Rangliste Sprint

Bilder Testläufe

 

Ich investiere nach den Wettkämpfen viel in das genauere Auswerten meiner Läufe. Dabei ist die Analyse des GPS ein wichtiger Bestandteil. Ich betrachte jeweils die verschiedenen Teilstrecken und suche dort wichtige Punkte im technischen und physischen Bereich. Dabei schaue ich mir die gut gelungenen Abläufe/ Teilstrecken genau so an, wie die Streckenabschnitte die mir nicht so gelungen sind. Dazu dient mir der „Performance Index“, den ich im Programm WinSplits sehr gut und einfach anschauen kann.

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10 Mila - GMOK damernas framgångssaga

Sascha Rhyner
Sascha Rhyner

Seit bald einer Woche bin ich jetzt in Schweden. Letzten Mittwoch reiste ich nach Göteborg, wo ich unter anderem zwei gute technische Trainings machen konnte und an der Teamsitzung für die 10 Mila, den grössten Staffelwettkampf in Schweden, teilnehmen konnte. Die 10 Mila hat in meinem neuen Klub Göteborg Majorna OK einen sehr hohen Stellenwert. Die Geländeanalysen und die taktischen Gespräche vor dem Lauf waren deshalb sehr wichtig. Mit Jennie Runesson auf dem Start, mir auf der zweiten Strecke und Victoria Erntsson auf der dritten, ungegabelten Strecke wollten wir eine gute Ausgangslage schaffen, damit Anna Forsberg auf der vierten und Lina Strand auf der letzten ihr Rennen an der Spitze durchziehen können.

Aber alles der Reihe nach….

 

Am Freitag lief ich in Linköping den Silva League Sprint, der zum schwedischen Eliten Cup gehört. Waldsprints sind wir uns in der Schweiz nicht mehr so gewöhnt und so war es erfreulich, dass mir der Startteil in den Wald sehr gut gelungen ist. Der mittlere Teil wurde von einem grösseren Bach und Brücken geprägt, in diesem Teil war es vor allem wichtig die richtige Route zu wählen. Bis zur Zielpassage konnte ich trotz einem kleinen Fehler beim vierten Posten physisch mithalten. Im abschliessenden „Burghügel“ kam ich ins Dickicht, wo ich viel Zeit verlor. Der 9. Rang war deshalb kein zufriedenstellendes Resultat, aber ein gutes Zeichen dafür, dass ich auch im Waldsprint auf meine technischen Fähigkeiten vertrauen kann.
Perfekt war natürlich, dass Lina Strand zweite wurde, und Anna Forsberg mit dem 13. Rang unser Teamresultat abrundeteJ.

 

Resultate Sprint

GPS Sprint

 

Nach einem Footing am Samstagmorgen mit Lina entlang des Götakanalen in Motala waren wir bereit für die 10 Mila. Die Stimmung in der Zielarena ist immer etwas ganz Spezielles und schön finde ich auch, dass die Männer immer genauso „mitfiebern“, wie wir selber.
Jennie Runesson gelang eine gute Startstrecke und ich konnte mit etwas mehr als 2 Minuten Rückstand, auf dem 17. Rang starten. Ich fühlte mich von Beginn weg physisch stärker als meine Konkurrentinnen und konnte schon zum dritten Posten die Spitze ein- und überholen. Ich lief bis zum Schluss ein konstantes und sicheres Rennen und lief als erste der zweiten Strecke ein.
Mein Team lief bis vor der letzten Strecke auf Rang 5-6, wobei ein Podestplatz immer noch möglich war. Auf der letzten Strecke hatten wir etwas Pech und es resultierte der 8. Rang. 5 Teams von GMOK waren an der 10 Mila gestartet und 5 Teams klassierten sich in den ersten 201 - eine wirklich starke Teamleistung.

 

Resultate 10 Mila
GPS 10 Mila

Film von 10 Mila

Göteborg- Majorna OK

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EM Mitteldistanz Final - Live im TV

Photo: Sascha Rhyner
Photo: Sascha Rhyner

EM-Qualiläufe durch... mit 2 guten Läufen (5.Mitteldistanz/1.Sprint in meinen Heat) freue mich auf den Mitteldistanz-Final von Morgen Donnerstag. 

 

Dieser findet in Skattungby statt und wird live im schwedischen Fernsehen übertragen.

 

Liveresults

SVT- schwedisches Fernsehen

 

Es wartet ein technisch anspruchsvoller Lauf, der auch physisch alles von uns verlangen wird.

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Diplom im EM Sprint

Photo: Sascha Ryhner
Photo: Sascha Ryhner

Mitteldistanz

 

Der Quali-Lauf für die Mitteldistanz fand im Gelände zwischen Läde und Evertsberg statt. Dieses liegt nur wenig ausserhalb von Mora und ist somit dem Gelände sehr ähnlich, wo ich drei Jahre viele Trainings absolviert habe. Das gut belaufbare Gelände, die feinen Höhekurvendetaills und die unübersichtlichen Dickichte machen das Orientieren zur Herausforderung. Viele schöne Erinnerungen kamen mir in den Sinn als wir gegen Läde fuhren. Sei es die unendlich vielen Kilometer mit den Rollskis um Mora oder eines der schönen OL-Intervall- Trainings in Läde. Auch etwas schwierigere Gedanken kamen hoch, so etwa, als ich während dem Tjejvasa vor 4 Jahren plötzlich in Läde ohnmächtig wurde.
Am Start war ich sehr angespannt und machte direkt zwei kleinere Fehler. Die nächste Route plante ich gut von Anfang bis Ende durch und so gelang es mir, den Flow zu finden und einen guten ersten Lauf durchzuziehen. Mit dem 5. Rang in meinem Heat war die Qualifikation zu keiner Zeit in Gefahr und ich konnte ein gutes physisches Gefühl mitnehmen.

 

Rangliste Mittel Quali

GPS Mittel Quali

 

Im Final wartete dann ein bedeutend ruppigeres Gelände auf uns. In Skattungby hatte einst ein Meteorit eingeschlagen, wodurch das Gelände von tiefen Senken (bis zu 30m) und hohen Hügeln gezeichnet ist. Ich kam nie so richtig ins Rennen und hatte nebst inkonsequenten Routen auch Schwierigkeiten in den diffusen Postenräumen. Wohl auch durch die starke Nervosität vor dem Lauf, hatte ich von Begin weg müde Beine. Erst nach Rennhälfte kam ich in einen guten Flow. Von Posten 11 bis ins Ziel lief ich dann nicht unerwartet die viertbeste Zeit. Der 13. Rang ist mein bisher zweit- bestes Resultat bei der Elite an internationalen Meisterschaften.

 

Rangliste Mittel Final

GPS Mittel Final

 

Sprint

 

Mit einem soliden und technisch guten Lauf konnte ich das Heat B im Qualirennen für mich entscheiden. Ich war vor dem Start etwas unsicher wie ich mit dem Geländewechsel von Wald zu Park/Stadt zurechtkommen würde. Es gelang mir aber sehr gut, das Tempo anzupassen und auch technisch immer einen Schritt voraus zu sein.

 

Rangliste Sprint Quali

Karte Sprint Quali

 

Der Final startete dann direkt ins Park/Wald- Gelände, wobei die vielen undurchquerbaren Zäune und die kleinen Wäldchen eine Herausforderung boten. Ich kam gut ins Rennen, hatte nur kleine Unsicherheiten im Wäldchen und keine grösseren Zeitverluste. Neben zwei schlechten Routenwahlen nach dem Kartenwechsel im Stadion reichten am Schluss meine physischen Reserven nicht, für die Medaillen zu kämpfen. Klar habe ich mich kurz über die verpasste Medaille genervt, (ich war beim drittletzten Posten noch auf Medaillenkurs). Mit dem 4. Rang (Diplom) und meinem Lauf bin ich aber sehr zufrieden.

 

Karte Sprint Final

GPS Sprint Final

Rangliste Sprint Final

Bericht Swiss Orienteering

 

Staffel

 

Diese Geschichte kennen wohl schon die meisten…. Ines Brodmann lief auf der Startstrecke ein sehr gutes Rennen und übergab im Spitzentram an Simone Niggli. Ich bekam das Vertrauen die letzte Strecke zu laufen, welche ich auch mit einem Vorsprung von 1.30min in Angriff nahm. Ein verhaltener Start, ein kleiner Fehler zum zweiten Posten und ein riesiger Fehler zum vierten Posten… und aus war der Traum. -- Ja genau, in Trance erlebte ich den ganzen Staffeltag. Zuerst der Misstritt von Sime, dann die Verletzung von Dani, meine Schwester die vom Pferd gefallen war… und ich sollte mit der schwierigen Aufgabe, dass ich eine Stunde vor dem Start erfahren hatte , dass ich die letzte Strecke laufen sollte, umgehen.

Ich habe es versucht und ich habe alles gegeben. Es ist mir dieses Mal nicht gelungen und ich war sehr enttäuscht nach meinem Lauf. Enttäuscht für meine Teamkolleginnen die einen super Lauf absolviert hatten und für alle, die zu Hause mit gefiebert haben.

 

Sport ist Sport. Sieg und Niederlage sind meist sehr nahe bei einander.

 

Ich werde die Aufgabe der Staffel das nächste Mal wieder annehmen und mein Bestes geben. Ich lerne aus dieser schwierigen Situation und fahre mit neuen Erkenntnissen und Erfahrungen an die nächste Staffel. Ich gebe nicht auf! Ich kämpfe weiter!

 

Karte Staffel

Rangliste Staffel

GPS Staffel 3. Strecke

Bericht Swiss Orienteering

EM Homepage

 

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Noch 25 Tage bis zur WM

In einem knappen Monat ist der WM-Start in Lausanne. Swiss Orienteering erkundigt sich bis zum Auftakt der Heim-WM bei den Schweizer Kader-Athleten nach dem Stand der Vorbereitungen. Heute war das Interview mit mir.

Auf der Homepage von Swiss Orienteering findet ihr mehr dazu.

 

Interview 19.6.2012


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Als Judith Wyder Fan an die WM in Lausanne

Am letzten Wochenende erzielte Judith Wyder an den beiden Weltcuprennen Spitzenresultate und war beide Male 2-beste Schweizerin und vorne an der Spitze. Wir hoffen, dass sie an der WM von möglichst vielen Fanclub Mitgliedern ins Ziel gerufen wird.

 

Deshalb sind wir in Lausanne mit einem Fan- Shirt dabei. Es wird von Judiths Sponsor Salomon zur Verfügung gestellt und träg eine Fanaufschrift vorne und hinten auf dem T-Shirt. Es eignet sich perfekt fürs zuschauen und eventuell sogar für die Wettkämpfe im Wald.

 

Es wäre schön, wenn in Lausanne möglichst viele T- Shirts und Fans dabei sind.

 

Kosten: Kinder Fr. 30.--, Erwachsene Fr. 50.--.

 

Das T-Shirt bestellt ihr bis Sonntag, 1. Juli bei Gregor Wyder. Anzahl, Grössen (xs,s,m,l,xl…), Lieferung an welchem Anlass oder ev. Übergabe in Lausanne. Auch wer in Lausanne nicht dabei sein kann macht in diesem Fanshirt eine gute Figur.

 

Bestellung an Gregor Wyder:

g.wyderÄTbluewin.ch

 

Alfred Müller, Fanklub Präsident

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Turbulente Tage und WM Vorbereitung

Foto: Sascha Rhyner
Foto: Sascha Rhyner
Foto: Sascha Rhyner
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WOC 2012 - Here we go!

In zwei Tagen geht’s endlich los. Ich bin bereit zu kämpfen und alles zu geben. Ich freue mich auf das geniale Publikum im Zielgelände.

 

Mein Programm:
Sa, 14.7. Sprint Quali und FINAL (live auf SF 2)

 

Mo, 16.7. Middle Quali
Di, 17.7. Middle FINAL

 

Sa, 21.7. STAFFEL (wird noch selektioniert) (live auf SF 2)

Die wichtigsten Links um die WM von zu Hause zu verfolgen:

WM- Homepage

Homoage Swiss Orienteering

Porträt Judith Wyder

 

Wir sehen uns in Lausanne!

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Weltmeisterin in der Staffel

Eine sehr intensive, emotionale und spannende Woche ging am Samstag mit einem tollen Staffelrennen zu Ende.Den Zieleinlauf zusammen mit Ines Brodmann und Simone Niggli zu geniessen war die Krönung einer tollen Heim- WM.

photo & copyright by remy steinegger
photo & copyright by remy steinegger
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Nach der WM ist vor der WM

Mit dem Trainingslager vor zwei Wochen in Vuokatti haben wir den Countdown für die Weltmeisterschaften in Finnland in Vuokatti gezündet. Es war spannend, am Ort wo ich 2004 meine erste Ski-OL JWOC gelaufen bin, erste OL Trainings zu absolvieren. Das Trainingslager war für mich auch dadurch speziell, da ich erstmals seit einem Jahr ein Trainingslager in voller Länge und Intensität ohne zunehmende Schmerzen durchziehen konnte. J

Das Gelände ist auf verschiedene Arten anspruchsvoll und herausfordernd. In der Mitteldistanz und in der Staffel wird uns ein altes und unbewirtschaftetes „Jungelgelände“ erwarten. Die Belaufbarkeit ist aufgrund des steinigen Bodens meist schlecht und die Sicht ist eingeschränkt. Physisch ist dieses Gelände nicht zu unterschätzen, da wirklich mit jedem Schritt gekämpft werden muss.
Das Langdistanz- Gelände ist ein rechter Kontrast. Es bietet grösstenteils schnelle Belaufbarkeit und gute Sicht. Das Tempo wird hoch sein und der Wechsel ins feincoupierte Gelände und in Dickichte darf nicht unterschätzt werden.

Die Sümpfe, Steine und Dickichte haben viel Kraft gebraucht und darum war ich am letzten Weekend an dem Echt- Bio Wettkampf und an der SM physisch noch nicht ganz erholt.

Echt- Bio (5/6 Wertungslauf)
Am Samstag stand bei brütender Hitze der zweitletzte Wertungslauf des Echt-Bio Cups an. Der Bahnleger forderte von uns schnelle Beine und stellte uns zu Beginn knifflige Routenentscheide. Nach einem guten Start gelang mir der Übergang ins Felsturzgebiet nicht wie gewünscht und ich verlor jeweils 40 Sekunden bei den ersten Posten im steinigen und steilen Gebiet. Zum Abschluss waren dann eher wieder die schnellen Beine und Downhillqualitäten gefordert. Beim drittletzen Posten lag ich dann an der Spitze des Feldes, ehe ich zum zweitletzten und letzten noch einmal wertvolle Zeit verlor. Somit gelang mir aber ein stabiles Rennen und ich freute mich über den zweiten Platz 38 Sekunden hinter Sime. Mit diesem Resultat stehe ich nun auch an zweiter Stelle der Echt- Bio Wertung.

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Weltcuppodest am Holmenkollen und am Knock- Out Sprint in Göteborg

Die Sprintqualifikation am Samstagmorgen war ein technisch anspruchsvoller Lauf, der in sehr unterschiedlichen Geländetypen stattfand. Ich kam gut damit zurecht, obwohl ich im zum Teil schlecht belaufbarem Wald nie ein richtiges Sprintgefühl entwickeln konnte.
Der Final rund um die Schanze des Holmenkollen in Oslo forderte schnelle Beine und schlaue Routenentscheide. Ich nahm mir bei zwei Routen zu wenig Zeit und verlor dadurch sehr viel Zeit und wertvolle Kraft. So schaute schliesslich Rang 7 in der Quali und Rang 15 im Final heraus.

Bei der gestrigen Mitteldistanz gelang mir einen sehr kontrollierten und zurückhaltenden Start, wobei ich später kontinuierlich das Tempo steigern konnte. Einzig die schlechte Route zum 10. Posten, wo ich 53 Sekunden verloren habe hat mich etwas „genervt“. Ich bin mit meinem Lauf sehr zufrieden und der zweite Rang im Weltcup, sowie der dritte Rang in der Zwischenrangliste der Tour zeigen den soliden Start in die Tour.

Morgen geht’s weiter mit dem Knock-Out Sprint in Göteborg. Ich freue mich auf die Quali am Morgen und hoffe bei den Massenstarts zu acht, im Halbfinal und im Final mitreden zu können.

 

Zwischenrangliste NORT

 

Zwischenrangliste Weltcup

 

Live- Link NORT

 

Heute konnte ich am Knock- Out Sprint einen dritten Platz und ein weiteres Weltcuppodest heraus sprinten! Morgen gibts news... Just happy and tired!


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3. Rang am Knock- Out Sprint in Göteborg

Bild Ivar Haugen/orientering.no
Bild Ivar Haugen/orientering.no

Eine spezielle OL- Form erwartet uns am Dienstag in Göteborg. Am Morgen eine Qualifikation gelaufen. Das Gelände war sehr abwechslungsreich und bot verschiedenste Routenwahlen und Geländewechsel in Waldteile. Mir gelang ein stabiler Lauf und ich kam mit 37 Sekunden Rückstand auf den 7. Rang.

 

Rangliste Qualifikation

 

Am Nachmittag stand ein Massenstart mit 8 Gegnerinnen an, wobei alle die gleiche Bahn zu absolvieren hatten. Zwar hatte es mehrere interessante Routenwahlen, schlussendlich wurden aber meistens ähnliche Routen gewählt. Es war ein sehr enges Rennen. In meinem Heat waren neben Sarina und Sara auch zwei Finninen (Kauppi, Rantanen), Hausken, Ekroll Jahren und die spätere Siegerin Emma Klingenberg. Es wurde am Schluss sehr knapp. Ich konnte mich, dank eines guten Sprints, als Lucky-Looser für den Final qualifizieren.

 

GPS

Rangliste Halbfinal

 

Mit einem sehr kontrollierten Lauf lief ich ein erneutes Weltcuppodest heraus. Ich bin sehr stolz und zufrieden, wie ich bisher mit den verschiedenen Wettkampfsformen und Geländetypen zurechtkam. Mit dem dritten Zwischenrang der Tour und dem momentanen vierten Rang im Weltcup starten wir morgen zu den zwei letzten Rennen der Saison.

Morgen starte ich 10.16 Uhr zur Qualifikation im Sprint.

 

Zwischenstand NORT

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6. Rang im Gesamtweltcup

Bild: Aapo Laiho
Bild: Aapo Laiho

Wenn mir jemand Anfangs Saison gesagt hätte, dass ich sechste im Gesamtweltcup werde, hätte ich ihm nicht geglaubt! Mit einem stabilen Abschluss der Nordic Tour lief mit dem letzten Rennen der Saison auf den 6. Rang im Gesamtweltcup.

 

Ich konnte leider meine super Ausgangslage vom Jagdstart (ich startete als dritte) nicht nutzen und kam als siebte ins Ziel. Es war ein technisch und physisch hartes Rennen, wobei mir im Salmiak (Gabelungssystem) einige technische Unsauberkeiten passierten. Am Schluss lief ich in einer Gruppe um den vierten Rang und verlor zum zweitletzten Posten etwas den Anschluss und die Möglichkeit auf ein weiteres Topresultat im Weltcup.

 

Resultate Stage 5.

 

Gesamtweltcup

 

 

Meine Konstanz über die ganze Saison gesehen konnte ich fest verbessern. Ich bin stolz, dass ich einen so grossen Schritt in die richtige Richtung machen konnte. Ich habe mich aber nicht nur physisch und technisch verbessert. Die mentalen Aspekte und meine Gedankenkontrolle habe ich besser im Griff und kann so eher meine Leistungen abrufen. In einem Monat werde ich meine vierjährige Ausbildung zur Physiotherapeutin abgeschlossen haben. Ich bin stolz, dass ich die Saison trotz 100% Job so gut und erfolgreich meistern konnte!

 

Es war speziell und etwas traurig, das letzte Mal von Maja Kunz betreut zu werden. Ich danke Maja für die unzähligen Inputs und Tipps, sowie Verständnis und Freude. Ich wünsche Maja alles Gute und viel Freude und Engagement bei den neuen Herausforderungen. Ich bin gespannt auf die neue Saison und freue mich auf Vroni König-Salmi auf unsere neue Damentrainerin.

 

Die Tour hat mich extrem gebraucht. Physisch und psychisch bin ich müde und freue mich auf eine etwas lockere Trainingswoche hier in Finnland.

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25Manna to go!

Nach der Nordic Tour nutze ich die Chance einige Tage in Vuokatti (wo die WM nächstes Jahr ist) zu bleiben, um möglichst viele Trainingsstunden im finnischen Gelände zu sammeln. Ich merkte, dass mir das Mittelgelände immer sympathischer wird und ich besser damit klar komme. Das Langdistanzgelände hingegen finde ich einen Augenschmaus und dort geht es mir längerfristig vor allem ums justieren der kleinsten Unsicherheiten und Umwegen. Neben vielen qualitativen OL Trainings blieb aber auch Zeit für ein Bowling- Abend mit der dänischen OL- Nati, einer Grillparty am See, Pilze sammeln und viele Saunagänge.

 

Zum Saisonabschluss stand der Abschluss des Echt Bio Cups auf der Selamatt an. Nachdem ich eine Woche eine starke Erkältung mit mir trug und nur ein Training absolvieren konnte, hatte ich nicht viel zu erwarten. Im dichten Nebel kam ich aber technisch gut zurecht. Ich war mit meinem Lauf im Grossen zufrieden und musste im Ziel die schlechte physische Verfassung akzeptieren. An diesem Tag ging es einfach nicht schneller. Etwas überraschend erreichte ich bei diesem letzten Wertungslauf den zweiten Rang hinter Sara Lüscher und vor Simone Niggli. Mit zwei dritten Rängen und zwei zweiten Rängen übers ganze Jahr konnte ich meinen zweiten Rang vom letzten Jahr egalisieren.

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Mein erstes Mal

Am letzten Freitag 19.10.2012 konnte ich erfolgreich mein Studium zum Bachelor of Science in Physiotherapie abschliessen. Mit den jährigen Praktikum, welches ich in Riggsberg abschloss habe ich alle nötigen Kompetenznachweise bestanden. Da ich in Riggisberg eine 4 wöchige, befristete 50% Anstellung bis zu unserer Abreise nach Australien habe, hatte ich am Montag gleichermassen meinen ersten Arbeitstag als ausgebildete Physiotherapeutin. Klar ändert der Physioalltag nicht markant, trotzdem tat es gut die Ausbildung bewusst abzuschliessen und endlich auf eigenen Beinen zu stehen. Für mich heisst das auch, mich um meine berufliche Kariere zu kümmern und mich ein erstes Mal in meinem ganzen Leben zu bewerben - so viel zur Überschrift :).

 

Die Zeit bis zu meinem Physiotherapie-Abschluss war selten ein Zuckerschlecken... Klar, eine Ausbildung muss fordern und sollte einem auch aus seinen Reserven locken. Mit der grossen schulischen Belastung und meinem Trainingsaufwand als Spitzensportlerin war es aber eine grosse Herausforderung alles unter einen Hut zu bringen und den Anforderungen der Schule, der Trainer und meiner selbst gerecht zu werden.

Für internationale Anlässe frei zu bekommen und Prüfungen zu verschieben, war stets mit grösseren Anstrengungen verbunden. Anfänglich konnte ich eigentlich nur durch den Einsatz von Markus Schenker (dipl. Physio, verantwortlicher Weiterbildung BFH, selbst OL-Läufer) überhaupt Physio werden. Er ermöglichte mir eine vorgeholte theoretische Aufnahmeprüfung im Frühling 2008, da ich am ordinären Termin an der Ski-OL JWOC in Vuokatti (FIN) um Medaillen fuhr. Kleiner Schwenker: Für die, dies gemerkt haben… ja genau dort wo 2013 die OL-WM stattfinden wird hatte ich meine erste Ski-O JWOC gelaufen. :)

Zurück zum Thema… Klar kann man meine Erfahrungen nicht verallgemeinern. Aber ich finde es schlicht an der Grenze des möglichen den Spitzensport und die Berner Physiotherapieausbildung zu kombinieren. Trotzdem bin ich froh und stolz, konnte ich die Ausbildung durchziehen, abschliessen und jetzt als ausgebildete Physiotherapeutin arbeiten.

 

Rückblickend empfehle ich jungen Sportler/innen einen Entscheid für diese Ausbildung in Bern zu überdenken. Ich würde mich freuen, wenn die Ausbilung in Zukunft offener dem Spitzensport gegenüber gestaltet würde. Zumal Physios sehr eng mit Sportlern arbeiten und der Beruf für viele Sportler ein Traumberuf darstellt.

 

Im Moment bin im Gespräch für eine neue Stelle… ein erstes Mal Vorstellungsgespräch! Spannend wars! Ich halte euch auf dem Laufenden.


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237 Tage to go!

Noch exakt 237 Tage Training bis zur WM 2013 in Vuokatti. Noch genau 18 Tage bis zum Abflug nach Australien. Schon circa 112 Tage seit der Weltmeisterschaften im eigenen Land und dem Staffel- Weltmeistertitel.

 

Ein Blick zurück lohnt sich...

 

Eine spannende und aufregende Saison liegt hinter mir. Mit der WM im eigenen Land und den Europameisterschaften um Mora/Falun hatte ich zwei Meisterschaften, die mir sehr wichtig waren und viel Bedeuteten.

 

Erstmals konnte ich an der EM in Falun im Sprint ein Diplom (4. Rang) erlaufen! Ich bin stolz da gute Gefühl vom Quali- Heatsieg mitgenommen zu haben und mit voller Konzentration gestartet zu sein. Schade nur, dass es nicht zur Medaille gereicht hatte. Mir wurde an der EM bewusst, dass noch einiges bis zu meiner Topform fehlte.

 

Nach kurzfristigem Hin und Her am Staffeltag bekam ich das Vertrauen die letzte Strecke (3. Strecke) hinter Ines Brodmann und Simone Niggli zu laufen. Wie nie zuvor war ich nervös und meine Gedanken kreisten nur noch um die Möglichkeit des Versagens. Nach einem guten Start machte ich einen riesigen Fehler zum fünften Posten und meine Emotionen waren nicht mehr zu stoppen. An diesem Wettkampf ins Ziel zu laufen war wohl das härteste Erlebnis je. Umso schöner der Teamzusammenhalt im Ziel und die Unterstützung von meinen Trainern zur Evaluation des Wettkampfes.

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88 Tage in Ozeanien

Die meisten Trainings diese Woche mussten bei eisigen Temperaturen, Wind, Schnee oder Regen gemacht werden... Ich finde es immer extra hart mich bei solchen Verhältnissen fürs Training zu motivieren.

 

„Komischerweise“ hatte ich letzte Woche kaum Mühe. Selbstverständlich war das nur aus dem Grund, weil ich morgen für 88 Tage nach Ozeanien reise. Ich freue mich, zusammen mit Gabriel viele spannende und schöne Dinge zu erleben. Ich gebe mir genügend Zeit um den Jetlag zu überstehen und bin bereit für den ersten Weltcup in Neuseeland. Dieser wird in circa einem Monat auf der Nordinsel von Neuseeland starten.

 

Ich hoffe, dass ich euch zwischendurch mit Bildern updaten kann.

 

Ich wünsche euch schon jetzt eine schöne Weihnachtszeit und einen gemütlichen ersten Advent.

 

Eure Judith


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Sydney- Canberra- Cooma

Budeena
Budeena

Wir geniessen eine wunderschöne Zeit in Australien! Die ersten 10 Tage sind wie im Flug vergangen und wir haben schon sehr viele schöne Plätze gesehen, coole Trainings gemacht und tolle Leute kennen gelernt.
Nach fünf Tagen um Sydney, wo wir uns vor allem joggend durch den Royal Nationalpark " gekämpft" haben, sind wir nach Jervis Bay gereist. Schon der langgezogene weisse Strand war toll, die kleinen Buchten die wir beim Dauerlauf fanden übertrafen aber alles! Klar-blaues Wasser, schöne Klippen und einsame Stille- einfach super!
In Canberra wurden wir angefragt ein OL Training für die lokalen Kids zu organisieren. Eine tolle kleine Gruppe fand sich am (!) Sonntagabend in einem kleinen Wald mitten in der Stadt. Das Training wurde geschätzt und ich hatte endlich wieder eine Karte in der Hand! :)
Das Wetter zeigt sich im Gegensatz zur Schweiz sehr mild. Die Temperaturen liegen zwischen 20 -30 Grad. Momentan ist es immer einen Tag super schön und einen Tag stark bewölkt.

Jetzt sind wir in Cooma, wo wir morgen den höchsten Berg von Australien besteigen werden (wie bisher immer werden wir natürlich auch morgen die Laufschuhe schnüren und in die Kälte hoch laufen).


Wir freuen uns für weitere Abenteuer!

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Frohe Weihnachten

Bilder sagen mehr als tausend Worte...

 

 

Haben gerade eine richtig tasmanische Weihnachten erlebt bei OL Laeufern in Hobart. Wir geniessen die Waerme,
die Sonne und die wunderschoene Landschaft! Das Training laeuft gut und wir konnten sogar richtig gute OL
Trainings machen!

 

Frohe Festtage und ein gutes neues Jahr!

 

eure Judith

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Weltcup Mitteldistanz und Sprint in New Zealand

Nach einer genialen Zeit in Australien bin ich mit viel Vorfreude an die ersten Weltcupläufe der Saison gereist. Gabriel blieb in Australien an der Gold Coast, während ich nach Auckland flog und von dort die 8 stündige Autofahrt nach Palmerston North in Angriff nahm. Mit einem ersten Trainingslauf und dem Model Event stimmten wir uns ein.

Es stand eine sehr knifflige und technisch schwierige Mitteldistanz in Sanddünen bevor. Ich fühlte mich vor dem Start nervöser und angespannter als erwartet. Von den Trainings im letzten Monat hatte ich nicht nur positive Rückmeldungen erhalten und wusste dadurch, dass ich mich wirklich zusammen nehmen muss. Mir gelang ein ansprechender Start und ich blieb flexibel, (gleiche Symbole/ Farben auf der Karte waren nicht immer gleich belaufbar oder im Gelände zu sehen).
Trotz meiner Flexibilität machte ich einen grösseren Fehler zum zweiten Posten. Auch in der Mitte und am Schluss des Rennens schlichen sich zwei grosse Fehler ein. Mich ärgert vor allem der Fehler zum 10 Posten . Ich war gut unterwegs und wusste, was ich sehnen wollte. Als ich vom Wald auf die Sanddünen kam, las ich plötzlich vom 5 zum 6 Posten und benötigte fast drei Minuten bis ich dies bemerkte. Solche administrativen Fehler ärgern mich manchmal fast mehr als ein „normaler“ grosser Fehler.
Der 20. Rang war somit eine logische Folge und eine gute Standortbestimmung.


Die Sprintquali vor dem Parlament House war ein richtig toller, kniffliger Wettkampf. Ich kam gut ins Rennen und konnte in sehr vielen Situationen gut reagieren und entscheiden. Mit dem sechsten Rang und meinem Lauf bin ich sehr zufrieden.


Der Sprintfinal fand heute in einem sehr abwechslungsreichen und technisch anspruchsvollen Gelände statt (Unigelände mit vielen Ebenen, Park und Wald). Am Start war ich sehr ruhig und „hungrig“, OL zu machen. Obwohl ich mir vorgenommen hatte langsam zu starten, (also langsam starten kann ich eh nicht,... aber mein Tempo im Griff zu haben und eine gute Route zu wählen), sah ich einen Eingang zu einem Haus nicht und verlor dadurch rund eine Minute zum ersten Posten. Mit diesem Start hatte ich nicht gerechnet und musste mich danach fest zusammen nehmen, wieder auf die Karte zu kommen und mit Fokus weiter zu laufen. Ich hatte während dem ganzen Lauf keine fliessende Technik und das Gefühl überfordert zu sein. Trotz weiteren Fehlern gelang es mir durch das ganze Rennen, den Biss nicht zu verlieren. Mit dem neunten Rang hätte ich mit diesem Lauf überhaupt nicht gerechnet. Ich bin zufrieden, mit meiner nicht wirklich spezifischen Vorbereitung und diesem Lauf mein erstes Top Ten- Resultat der Saison zu erlaufen zu haben.


Alles in allem war es nicht gerade der Start den ich mir technisch gewünscht hätte. Ich muss noch viel investieren und arbeiten, dass meine Abläufe wieder automatischer und mit mehr Vertrauen passieren. Trotzdem bekam ich mit den ersten drei Rennen eine gute Standortbestimmung und ich freue mich auf mehr.  


Jetzt gibt’s etwas Zeit für Auswertungen und Erholung, bevor es am 13. Januar mit dem dritten Weltcuplauf weitergeht.


Swiss Orienteering

 

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World of O


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Weltcup Jagdstart und Sprint the Bay

Queen Charlotte Sounds
Queen Charlotte Sounds

Drei Tage lagen zwischen den ersten Weltcuprennen in Palmerston North/Wellington und Mittel Prolog/Jagstart bei Napier. Neben einem Trainingswettkampf auf halber Strecke nach Napier und dem Modelevent am Tag vor dem Rennen stand sehr wenig auf dem Programm. Somit war es fast unmöglich, nicht in Ferienstimmung zu kommen. Das Wetter lockte zum Baden und die Trainings liefen super.

 

Am Modelevent* zeigte sich ein super schnell belaufbares, offenes Gelände, bei extrem heissen Temperaturen. Ich machte mich auf ein hartes und schnelles Rennen gefasst, besonders weil noch heissere Temperaturen (38°C) zu erwarten waren.

 

Die Jagdstartquali verlangte schon alles von mir. Physisch extrem am Limit, konnte ich aber die Fehlerquote in Grenzen halten und war mit meinem Lauf und dem neunten Qualirang zufrieden. Etwas schade war der hohe Zeitverlust gegen vorne, da die ersten 12 der Resultatliste vom Morgen noch zusätzlich Bonussekunden erhielten.

Somit startete ich am Nachmittag mit knapp vier Minuten Rückstand ins Rennen (Jagdstart bedeutet, dass die Beste von der Qualifikation als Erste, mit dem Vorsprung von der Quali startet. Wer als erstes im Ziel ist hat gewonnen). Leider machte ich schon zum zweiten Posten einen grösseren Fehler und verlor so die Chance gegen vorne aufzulaufen. Dafür wurde ich von den drei hinter mir startenden Läuferinnen eingeholt. Im weiteren Rennverlauf übernahm ich oft den Lead der Verfolgergruppe. Zwischenzeitlich liefen wir in einem „Neunertram“ (wenn neun Läuferinnen hintereinander laufen), schliesslich spurtete ich physisch völlig kaputt auf den zehnten Platz. Jagdstartrennen sind nicht gerade meine Favoriten. Umso mehr bin ich zufrieden, dass ich ein weiteres Top Ten Ergebnis erreichen konnte.

 

Zwei Tage später nahmen Gabriel und ich an zwei Etappen des legendären Sprint the Bay teil. Die Wettkampfserie wird durch die zwei Brüder Morrissons organisiert und beinhaltet sechs Sprintwettkämpfe in drei Tagen.

Die erste Etappe fand in eng zusammenliegenden Gebäudekomplexen und hügeligem Parkgebiet statt. Ich lief ein sehr kontrolliertes und fokussiertes Rennen und konnte mit 40 Sekunden vor Lena Eliasson gewinnen.

Die zweite Etappe fand im „Water Park“ von Hastings statt. Eine super Bahn und viele Posten forderten mich bis ins Ziel. Trotz kleinen Unsicherheiten und einem Fehler konnte ich den zweiten Sieg des Tages erlaufen. Zweite wurde Venla Niemi mit 43 Sekunden Rückstand.

 

Mittlerweile sind wir in Takaka an der Nordwestküste der Südinsel angekommen. Bis am 10. Februar geniessen wir noch die schönsten Orte der Südinsel und reisen dann mit unserem Camper Van noch durch die Nordinsel. Das Wetter war die letzten drei Tage wunderschön und wir konnten grosse Wandertouren und Gestern sogar eine grosse Biketour unternehmen.

 

Bis bald!!

 

*Ein Modelevent ist dafür da, das Gelände genauer kennen zu lernen. Das heisst, wir dürfen uns auf einem Kartenausschnitt in der Nähe des Wettkampfgeländes aufhalten und dort ein Training absolvieren. Ziel ist es für mich jeweils, dass ich den Typ Gelände erkenne und verstehe. Ich will am nächsten Tag am Start wissen, wie gut ich quer rennen kann und was mir besonders gut zum Orientieren hilft.

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2 Weeks to go in New Zealand

Die Südinsel hatte einfach alles zu bieten. Wunderschöne Landschaften, unbekannte Tiere, tolle Trails für Lauftrainings, herzliche Menschen und unendlich viel klar blaues Wasser. Vom Wetter her durften wir neben viel Sonne an der Westküste, bissigen Wind, Regen und Nebel erleben. Mit dem Nebel ging es sogar so weit, dass wir uns beim Abstieg einer Wanderung zwei Stunden verirrten und fast wieder zum Gipfel aufsteigen mussten, um den Weg zum Auto zu finden.


Die nächsten Zwei Wochen verbringen wir auf der Nordinsel, bevor wir am 26.2. wieder in die Schweiz reisen werden.

 

Wie ich gehört habe, hat es bei euch ganz viel wunderschönen Schnee. Geniesst es und bis bald,

 

eure Judith

 

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Spring time

Zurück in der Schweiz geht es Schlag auf Schlag. Mit vielen Fanclubmitgliedern durfte ich am 9.März einen tollen Nachmittag mit einigen Bildern aus Neuseeland und einem tollen Apéro geniessen. Ich freue mich zusammen mit euch die Saison 2013 in Angriff zu nehmen.

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Positives Feedback

 Bild: Sascha Ryhner

Am vergangenen Wochenende fanden die ersten Selektionsläufe der Saison in Weinfelden statt. Nach dem meine Vorbereitungen für die Saison nicht nach Wunsch verlaufen sind, war ich im Vorfeld deutlich angespannter als mir lieb war. Da die Wettkämpfe in Weinfelden stattfanden, konnte ich mich auf ein tolles Weekend bei meinem Onkel und seiner Frau freuen. Das gemütliche Beisammensein und die intensiven Gespräche brachten mich auf andere Gedanken.

 

Am Samstag starteten wir über die Mitteldistanz im Ottoberg. Neben einem extrem hohen Tempo war präzises OL Laufen gefragt. Ich wollte meinen „JOB“ machen und das gelang mir von Anfang an gut. Ich konnte meine Anspannung vor dem Start ablegen und lief mit viel Freude ein gutes Rennen. Vor allem mit meiner Schlussphase war ich sehr zufrieden. Nach dem ich im Mittelteil physisch extrem kämpfen musste, konnte ich am Schluss die Konzentration noch einmal erhöhen und das Tempo steigern. Mit etwas mehr als zwei Minuten Rückstand wurde ich zeitgleich mit Rahel Friederich 16 Sekunden hinter Ines Brodmann zufriedene Dritte.

 

Rangliste

 

Am Sonntag starteten wir aus einem zentral gelegenen Parkhaus mitten ins Herz von Weinfelden. Mir gelang erneut ein konstantes Rennen, wobei ich zum vierten Posten und zum 13 Posten jeweils 12 Sekunden durch eine schlechte Route verloren habe. Der Sprint hatte es in sich. In der Altstadt warteten knifflige Routenwahlen auf uns und es war genaues Kartenlesen gefragt. Physisch war mein Rennen ein grosser Kampf. Umso mehr bin ich stolz und happy, dass ich in einem so knappen Rennen erneut den dritten Rang erreichte. Mit 15 Sekunden Rückstand auf Simone Niggli und 7 Sekunden auf Sara Lüscher lief ich über meinen Erwartungen.

 

Rangliste

 

Ich bin auf dem richtigen Weg und werde diesen weiter verfolgen mit dem nächsten Zwischenziel, der Nordic Tour. Dabei muss ich lernen, meinem Körper etwas mehr Ruhe zu gönnen.

 

Selektionen NORT

 

In den nächsten zwei Wochen geniesse ich den Frühling in der Schweiz, bevor ich für die 10mila, die Silva League und das Trainingslager mit der Nati nach Schweden und Finnland reise.


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Zusammenarbeit mit Guggisberg Dachtechnik

Neuer Partner
Neuer Partner

 

Seit einer Woche darf ich mich über die neue Zusammenarbeit mit Guggisberg Dachtechnik freuen. Als neuer Partner wird mich die Firma, die in Wabern bei Bern stationiert ist, auf meinem Weg bis zur WM in Schottland in zwei Jahren unterstützen.

 

Guggisberg Dachtechnik AG

 

Ich freue mich sehr darüber und Danke der Firma Guggisberg.


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10Mila - 8. Rang mit GMOK

GPS 4. Strecke
GPS 4. Strecke

Am Freitag reiste ich über Helsinki nach Stockholm an den wichtigsten Staffelwettksmpf in Schweden. Die 10Mila ist jeweils für meinen Klub GMOK (Göteborg Majorna OK) einer der wichtigsten Wettkämpfe im Jahr. Vorgängig wurde im Klub viel über das Gelände gesprochen, spezifische Trainings gerannt und die Ziele der einzelnen Strecken formuliert. Dabei war auch klar, dass wir dieses Jahr einen neuen Klubrekord erstellen wollten.

Mit Emma, Victoria und Luisa hatten wir drei gute Läuferinnen auf den ersten drei Strecken und ich konnte mit knapp 6 Minuten Rückstand und direkt hinter einem 20 köpfigen "Tram" (auf dem 29.Rang) starten. Eine Ausgangslage die mir passt. Ich konnte das Tempo von beginn weg sehr hoch halten und war schon vor dem erstem Posten an die Spitze dieses Trams gelaufen. Bis zu Rennhälfte gelang mir ein gutes Rennen, bis ich zum .... Posten einen grösseren Kompassfehler machte. Ich verlor dabei fast 2 Minuten und auch etwas die Sicherheit im technischen Berreich. Trotzdem war das Tempo weiterhin hoch und ich wusste, dass mit Lina Strand auf der letzten Strecke noch alles drin lag. Leider passierte mir dann zum zweitletzten Posten ein Maleur. Die Karte riss entzwei und es fehlte genau der Kartenteil der Schlussphase und ich musste danach suchen. Ich fand diese zwar sehr schnell, machte aber dann erneut einen grösseren Fehler weil ich sehr gestresst war.

Mir gelang zusammenfassend ein sehr gutes Rennen. Ich bin physisch fitter als ich gedacht hatte und auch im technischen Berreich stimmte schon einiges.

Mit dem 8. Rang (8.Rang 2012) sind wir zwar zufrieden, einen neuen Klubrekord konnten wir aber noch nicht setzen.

Resultate

GPS 

Morgen reise ich weiter nach Örebro. Dort werde ich an drei Elitserie- Wettkämpfen teilnehmen, bevor wir nächste Woche mit dem Kader im Trainingslager in Finnland weilen.

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Elitserien in Schweden: 4. - 5. - dnf

Nach der 10Mila genoss ich einige gemütliche Tage in Göteborg. Ich durfte erneut bei Anna Forsberg übernachten und genoss dort ihre und GMOK’s wunderbare Gastfreundschaft! (tack så mycekt anna och jag hoppas att du blir frisk så snabbt som möjligt! Jag ser fram emot att springa med dig igen!)


Elitserien Sprint Kumla

Beim Morgenfooting mit Emma Bergmann in Göteborg fühlte ich mich alles andere als sprizig und parat. Trotzdem freute ich mich auf einen tollen Sprint und legte den Fokus mehr auf meine Abläufe und das Technische. Auch nach einem langen Einlaufen mit Ines fühlte ich mich nicht unbedingt besser, freute mich aber sehr auf die bevorstehende Challange.


Während dem ganzen Lauf konnte ich meinen Fokus bei der Karte und meinem JOB behalten. Mir gelang ein guter Lauf und ich war mit meinen Routen sehr zufrieden. Einzig nach den beiden Strassenuntergängen zu Posten fünf und 13 war ich nicht genug vorbereitet. Ich lief jeweils zu weit und wusste auch nicht genau wo der Posten stehen wird. Gerade bei solche Unterführungen ist es für mich wichtig, gut vorbereitet zu sein, da die Dunkelheit das Kartenlesen erschwert.


Ich freute mich über den 4. Rang und auch, dass ich physich auf einem sehr guten Weg bin.

 

Silvaleague Mittel Lockhyttan Örebro

Heute war vieles anders. Normalerweise bin ich immer eine der Schnellsten in der Startphase und laufe meist dann viele Bestzeiten. In Lockhyttan gelang mir der Start aber gar nicht gut und ich machte mehrere grössere Fehler bis zum sechsten Posten. Der sehr feine und technisch anspruchsvolle Hang forderte präzises Kartenlesen und dafür nahm ich mir einfach zu wenig Zeit. Umso besser gelang mir dann die zweite Rennhälfte, was zum guten 5. Rang führte.


Silvaleague Langdistanz Lockhyttan

Meine Schwerpunkte hatte ich heute auf einen guten konstanten Start bis zum Übergang sowie eine gute Umsetzung meiner Routenwahlen gelegt.

Beides gelang mir sehr gut und ich war erstaunt, wie gut meine Beine noch mitmacheten trotz Vorbelastung aus den Wettkämpfen der vergangenen Tage. Leider hatte ich etwas Pech. Zum 14. Posten (drittletzter) rutschte ich auf einem Ast aus und fiel mit dem Knie auf einen Stein. Ich musste das Rennen an sechster Stelle liegend abbrechen und zwei Stiche nähen. Obwohl dieses aprupte Ende schade war, konnte ich mich über einen erneut guten Lauf freuen.


Zusammenfassend gesehen, hatte ich drei sehr gute und stabile Wettkämpfe in Örebro. Es gibt mir viel Selbstvertrauen und ich habe gemerkt, dass schon sehr vieles stimmt.

 

WM-Trainingslager

Ich bin nun in Vuokatti und werde am Donnerstag ins TL in Joensuu reisen. Ich hoffe, dass ich bis in zwei Tagen wieder fit bin und durch die finnischen Wälder “düsen” kann.


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Gutes Trainingslager in Finnland

Bild: L. Müller
Bild: L. Müller

Die letzten acht Tage weilte ich zusammen mit dem Kader in Finnland. Wir legten damit einen weiteren Trainingsschwerpunkt für die kommenden Anlässe, NORT, Testläufe und die WM. Das Trainingslager fand aufgrund der unterschiedlichen Geländetypen an der diesjährigen WM in zwei Gebieten statt. Etwas nördlich Joensuu lag der Schwerpunkt auf der Staffel und der Mitteldistanz und in Vuokatti trainierten wir mehrheitlich im Langdistanzgelände und für den Sprint.

 

Nach dem ich in Schweden nach der Elitserie- Langdistanz ja eine Wunde am Knie nähen musste, wusste ich nicht, wie viel ich die ersten Tage OL machen kann. Die Wundheilung verlief aber sehr gut und ich konnte schon am zweiten TL-Tag wieder fast schmerzfrei rennen.

Neben vielen spezifischen, extensiven (langsamen) Trainings absolvierten wir auch zwei Mitteldistanzrennen (Quali und Final), einen Sprinttag und eine richtige Langdistanz (mit 3 km Riemen).

Ich war mit allen Trainingswettkämpfen sehr zufrienden und fühlte mich physisch sehr gut. Zudem kam ich technisch ohne grössere Fehler durch. Ich konnte viele wichtige Erfahrungen machen und Schlüsse für die bevorstehenden Wettkämpfe ziehen. Dass es in Finnland Bären hat und dass Bärenmütter mit Jungbären gefährlich sind weiss man, ihnen aber an einem OL Training zu begegnen, darauf war niemand gefasst ... Ich war froh, dass ich diesen nicht begegnen musste und als alle Athleten wieder unbeschadet im Ziel waren.

 

Da wir in Finnland strahlend schönes Wetter vorfanden genossen wir viele Sonnenstunden an den gemütlichen Seen, in der Sauna oder eben im Training.

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NORT: Up and down

Zürich- Oslo – Stockholm –Turku. Die NORT (Nordic Tour) verlief für mich mit vielen up and downs genau so hektisch, wie die vielen Reisen es mit sich bringen.

Nach einem schlechten Start im Sprint in Oslo konnte ich in Stockholm und Turku zwei solide Sprinttage laufen und sogar zwei Podestränge (3.Rang k.o.- Sprint und 6. Rang Turku) feiern. Mit meinen Waldperformances war ich weniger zufrieden, zu grosse Fehler und zu viele Unsicherheiten.

 

 

Stage 1, Oslo

Nach einem (wie immer wohl zu) schnellen Start entschied ich mich zum dritten Posten für die linke Route. Alleine diese Entscheidung war schon ziemlich schlecht. Als ich dann aber noch viel zu weit links, durch ein Steingebiet, die Steigung zum Posten machte und zusätzlich noch einen weiten Umweg um einen Zaun machen musste, war das Rennen schon entschieden. Dieser grosse Routenwahlfehler kostete mich eine Minute und auch etwas meinen Kampfwillen. Anschliessend beendete ich das Rennen ohne weitere grössere Fehler.

Im Mitteldistanz Rennen klappte dann einiges besser. Nach einem schlechten Start gelang mir ein schnelles und zeitweise sehr gutes Rennen.

Mit meinen Leistungen konnte ich jedoch nur phasenweise zufrieden sein und die Ränge 26 und 14 waren alles andere als gut.

 

GPS Sprint

Rangliste Sprint

GPS Mittel

Rangliste Mittel

 

 

Stage 2, Stockholm

Im Quali gelang mir ein tolles Rennen bis zum zweitletzten Posten. Dort entschied ich mich wie schon in Oslo für eine Waldroute und verlor dabei über 25 Sekunden. Trotzdem war ich zufrieden mit dem 7. Rang und ich freute mich aufs Spiel des Knock-Out Sprints am Nachmittag.

 

Halbfinal

Mit einer guten Route aus dem Wald (Schmetterling) lag ich kurz um an der Spitze des Feldes. Durch einen kleineren Fehler gegen Ende des Sprints kamen die Konkurrentinnen wieder an mich heran und ich musste im Zieleinlauf noch einmal alles geben. Mit dem Spurtsieg gegen Simone Niggli und dem Halbfinalsieg war ich dann sehr zufrieden.

 

Rangliste Qualifikation


Final

Auch hier gelang es mir, eigene Iniativen umzusetzen, aktiv zu laufen und meine guten Beine laufen zu lassen. Ein hektisches Rennen, welches erneut im Zielspurt entschieden wurde. Obwohl ich den Spurtsieg gegen Sime nicht mehr wiederholen konnte, bin ich mit meinem dritten Rang sehr happy!.... und dass der schwedische Olympiasieger Gärderud (1976) zwei Mal in acht Minuten meinen tollen Laufstil im schwedischen Fernsehen kommentierte, werde ich noch meinen Grosskindern erzählen...  Oder so...

 

TV Übertragung

Rangliste Halbfinal

Rangliste Final

 

 

Stage 3, Turku

Erneut schlichen sich im Sprint Quali mehrere grössere Fehler ein. Zu oft war ich nicht im Hier und Jetzt und lief sehr passiv. Mit meiner Physis war ich aber mehr als zu frieden und ich freute mich auf den Final.

Im Final konnte ich dann Vieles besser machen. Mit einem stabilen Rennen und keinen zu grossen Fehlern gelang mir mein erstes Top 6 Resultat in diesem Jahr.

 

Rangliste Sprint Qualifikation

TV Übertragung Sprint

GPS Final Sprint

Rangliste Sprint Final

 

Im abschliessenden Jagdstart startete ich als achte ins Rennen. Ich war aber extrem müde und machte zu grosse Fehler, um nach vorne etwas ausrichten zu können. Im Ziel war ich froh, dass ich mit dem neunten Rang meinen Top 10 Platz verteidigen konnte.

 

GPS Jagdstart

TV Übertragung

 

Total NORT Rangliste

 

Alles in Allem hatte ich eine sehr lernreiche Woche, mit der ich zufrieden bin.

 

Next up sind die Testläufe für die Weltmeisterschaften hier in Joensuu (Mittel und Lang) und die Venla- Staffel, wo ich mit GMOK (Emma-Anna-Judith-Lina) starte und ein gutes Ergebnis erreichen will .

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Here we go!

Swiss WOC Team is ready
Swiss WOC Team is ready

 Am Montag geht es für mich an den Weltmeisterschaften in Finnland mit dem Sprinttag los.

 

Damit das Schweizerteam am Start auch wirklich parat ist, weilten wir seit letztem Freitag im WM- Trainingslager in Vuokatti. Mit einem schnellen Training pro Distanz absolvierten wir einen letzen harten Trainingsblock. Neben den OL Trainings wurde auch eifrig gekocht, Disc Golf gespielt und Filme gedreht. Gelacht wurde auf jeden Fall sehr viel! J

 

Mit dem Wechsel der Unterkunft kommt langsam Nervosität auf und ich freue ich mich auf die bevorstehenden Wettkämpfe.

 

Meine WM-Einsätze:

 

8.7. Sprint Quali ( Vuokatti) und Sprint Final (Sotkamo)
11.7. Mittel Quali
12.7. Mittel Final
13.7. Staffel (mit Sara Lüscher und Simone Niggli)

 

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